Dünne Luft
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Schöner fliegen
Weiterflug nur mit Anschlußticket
12.8.06 07:55


Everything happens to me

[Chet Baker]

At first, my heart thought you could break this jinx for me.
That love would turn the trick to end despair.
But now I just can't fool this head that thinks for me.
I've mortgaged all my castles in the air.

I've telegraphed and phoned and sent an air mail special too.
Your answer was goodbye and there was even postage due.
I fell in love just once, and then it had to be with you.
Everything happens to me.
22.4.06 23:22


There will never be another you

[Chet Baker]

So ist das im Leben, meistens kommt es anders, als man denkt. Mir steht ein Umzug bevor. Obwohl ich dieses traute Heim sehr ungern verlasse, gibt es durchaus praktische Gründe, die mich dazu bewogen, nach einer neuen Bleibe Ausschau zu halten. Die Fündigen haben mich bereits dort entdeckt. Dabei hatte ich es mir hier gerade heimelig gemacht, für ein wenig Dekoration gesorgt und mit Nachbarn Bekanntschaft geschlossen. Da gab es aber auch die Neider und Stänkerer, die den ganzen Tag nichts anderes zu tun haben, als am Fenster zu lauern und den ein oder anderen Fehltritt lautstark zu kommentieren. Ich bin mir sicher, Sie kennen diese Menschen, die glauben, im Namen der Gerechtigkeit andere von ihrer Wahrheit überzeugen zu müssen, da diese als allgemeingültig dargestellt wird. Noch bevor die zu missionieren beginnen, entziehe ich mich einfach ihrem Wirkungskreis. Mir ist natürlich klar, dass es neue Nachbarn dieser Art geben wird, dass auch die alten mich aufstöbern werden, doch so ist das immer im Leben. Man kann nicht davonlaufen. Man kann nur entscheiden, was man an sich heranlässt und was nicht. Gut, dann war das also kein Argument für einen Umzug. Probier ich es eben anders: Ich mag das neue Layout, und obwohl noch alles sehr unordentlich aussieht, Kisten herumstehen und ich noch keine Ahnung habe, wie ich mich einrichten möchte, gefallen mir die neuen Räumlichkeiten sehr gut. Vor allem habe ich dort neue Möglichkeiten, die mir hier versagt zu sein scheinen.

Ein herzliches Dankeschön an meine Leser für Ihr Interesse und Ihre Kommentare, die mich zu schreiben am Ball hielten. Wer weiß, was noch so alles kommt.
21.3.06 23:46


Pump ya brakes

[Will Smith]

Nach einer harten Landung – sei es die Schuld des Autopiloten oder ein Versehen der Jungs vorne – eröffne ich gerne mal das Gespräch mit der Frage, wer denn den Flieger gelandet hat.
Der so Angesprochene erklärt dann die Gründe, die dazu geführt haben. Meist beende ich die Konversation mit den Worten „dann bin ich ja froh, dass ich heute meinen Sport-BH trage.“

Neuester Sport der Cockpitbesatzung scheint hartes Abbremsen zu sein. Dabei haben sie nur den halben Spaß, den wir haben, wenn uns die Passagiere mit nach vorne gekrümmten Oberkörpern zunicken. Brillenetuis aus der letzten Reihe finden sich herrenlos in der ersten Reihe wieder, manch einer versucht erfolglos, seine Tasche vor dem Absturz zu bewahren oder hält krampfhaft das Laptop dort, wo es aufgrund seines Namens abgelegt wurde. Was ich nie begreifen werde, ist die Leichtsinnigkeit, mit der Passagiere sich anschnallen oder gerade nicht anschnallen. Wer einmal gesehen hat, was mit den Insassen eines Fahrzeugs geschieht, das mit 50Km/h auf eine Betonmauer donnert, wird sich wohl überlegen, wann er seinen Sitzgurt öffnet. Flugzeugbremsen sind um ein vielfaches stärker als die des Autos. Muss der Pilot aus gutem Grund beim Rollen bis zum Stillstand abbremsen, steht man in Sekundenschnelle. Selbst bei langsamem Rollen habe ich einst das Gleichgewicht verloren, als der Kapitän abbremste, da sich der Rampagent noch vor dem Fahrwerk aufhielt. Diese Art Fehler sind menschlich und geschehen immer wieder.

Mit einem Kleinkind unter 2 Jahre würde ich niemals ohne Kindersitz fliegen. Bei einem Startabbruch ist es nicht möglich, das Kind auf dem Schoß zu halten. Auch zusätzliches Anschnallen am eigenen Gurt erwies sich als tödlich für das Kind. Der Erwachsene würde es mit seinem Oberkörper erdrücken. Hierzu gab es bereits Fernsehreportagen. Warum nun Passagiere immer wieder ungehalten reagieren, wenn wir ihre Wünsche bis nach dem Start zurückstellen, da das Flugzeug bereits rollt, kann ich mir nur durch Unbedachtheit erklären. Dabei sind wir durchaus gewillt, für unsere Gäste alles zu tun, was in unserer Macht steht. Nur eines ist wichtiger, als die Zufriedenheit unserer Kunden, und das ist unsere eigene Sicherheit. Würden wir uns beim Rollen verletzen, sind wir nicht versichert. Die Berufsgenossenschaft argumentiert hierbei mit klaren Vorschriften, nach denen während des Rollens nur noch sicherheitsrelevante Aufgaben zu erledigen sind. In einem Fall war die verletzte Kollegin mit einer Zeitschrift unterwegs, als das Flugzeug scharf abbremste. Die von der Versicherung angeschriebenen Passagiere sollten sich zum Vorfall äußern. Eine Aussage lautete sinngemäß, sie sei in diesem Moment so freundlich gewesen, die gewünschte Zeitschrift zu holen, worauf die Versicherung keine Veranlassung sah, die Krankheitskosten zu übernehmen.
Ein sehr leichtsinniger Kapitän argumentierte auf die Information der Purserette, es stünden beim Schieben des Jumbos in die Parkposition bereits Passagiere in den Gängen, im Bus stünden die Leute ja auch. Warum wir damals darüber lachten, lässt sich nur durch unsere Übermüdung nach dem L.A. Nachtflug erklären. In Wirklichkeit verletzt dieser Kapitän fahrlässig seine Pflichten.

Im Grunde ist unbedachtes Verhalten von Passagieren meist ein Indiz für ihr Vertrauen und somit ein gutes Zeichen. Man sollte nicht überängstlich sein aber gesunde Vorsicht hat noch keinem geschadet.

Manchmal wünschte ich, die Piloten würden uns ebenfalls am ein oder anderen inoffiziellen Spaß teilhaben lassen. Ich hoffe sehr, einmal Herrn nff aus dem Nähkästchen plaudern zu lesen.
21.3.06 12:25


Twisted

[Joni Mitchell]

Es lebt immer noch. Und das schon seit etwa 18 Monaten, obwohl ihm schon ein viel früheres Ende prophezeit wurde. Schlimme Nachrichten verbreiten sich in Windeseile. So ist das mit der stillen Post. Der eine hört was, gibt es an zwei, drei Interessierte weiter und die erzählen wiederum je zwei weiteren Personen davon, ohne den Wahrheitsgehalt ihrer Aussage jemals überprüft zu haben. „Hast Du schon gehört? Das Twisted Bavarian hat dicht gemacht!“ Schon seit geraumer Zeit wunderte sich Dory, die texanische Inhaberin über ausbleibende Gäste, bis auch sie eines Tages Wind von der Mähr bekam. Nein, sie hat immer noch jeden Tag ausser Montag geöffnet. Sie glaubt nämlich daran, dass sich Gutes durchsetzen wird. So bezahlt sie Rechnungen, führt Buch und steht selbst in der Küche oder am Thresen. Traurig sieht sie aus, als sie uns die Geschichte des Lokals erzählt. Dabei lernte ich sie als energiegeladene, übersprudelnde Entertainerin kennen. Damals moderierte sie beim English Comedy Club in der Substanz und trat auch mit eigenem Programm auf. Das tut sie immer noch. Nebenbei unterstützt sie, wo sie kann. Ob auf der Bühne oder hinter der Abendkasse, ihr Engagement steht nie im Zeichen des Verdienstes, denn wenn sie überhaupt eine Gage bekommt, fließt das Geld in ihre Ideen. Ihr Konzept war einst, den Künstlern und Kreativen im ehemaligen Münchner Künstlerviertel Schwabing/Maxvorstadt eine Bühne zur Verfügung zu stellen. Die Maxvorstadt ist es nicht ganz geworden, dafür investierte sie gemeinsam mit ihrem Freund Jürgen in die ehemalige Savoy-Bar im Westen Schwabings. Gleich um die Ecke steht das Haus, in dem der Monaco Franze mit seinem Spatzl gewohnt hat. Wenn das kein gutes Omen ist.

Durch die Eingangstüre führt die Treppe nach unten direkt auf eine kleine Garderobennische zu. Von dort erreicht man links das Speiselokal mit Theke. Auch in den beiden Nebenräumen, die rauchfrei gehalten sind, lässt es sich vorzüglich speisen. Dort treffen sich in regelmäßigen Abständen unterschiedliche Stammtische, mal sind es Schreiber, mal Strickerinnen. Selbst Nachwuchstalente kommen bei gelegentlichen Poetry Slams oder anderen Darbietungen nicht zu kurz.
Und wer dort live bloggen möchte, dem steht kostenloses WLan zur Verfügung. Nächsten Freitag wird es sicherlich den ein oder anderen in den Fingern jucken, denn dann lesen ab 21.00 Uhr Martina Kink, Die Kaltmamsell, Frau Klugscheisser, Banana und Don Alphonso ihre Texte bei der zweiten Münchner Bloglesung ganz nach dem Motto „Oane gehd no“.

Sollte der Andrang so groß sein, wie bei der ersten Münchner Lesung am Donnerstag in der Reizbar, so wird dies sicherlich nicht die letzte Veranstaltung ihrer Art gewesen sein. Und welche Räumlichkeiten eigneten sich besser hierfür als die des Twisted Bavarian? Der Name ist Programm. Hoffen wir, hiermit einen bescheidenen Beitrag zum Erhalt dieser Kleinkunstbühne geleistet zu haben. Vielleicht finden sich so Investoren für eine Nische der Kreativität. Denn Kunst ist in unserer heutigen rationalen Welt wichtiger denn je.

The Twisted Bavarian
Tengstrasse 20, Schwabing
U-Bahn U2 Josephsplatz
Tel. 089 2711445

Open
Tue-Thu: 5pm 'til 1am
Fri & Sat 'til 3am
Sundays from 11am in the Winter
Sundays from 5pm in the Summer
20.3.06 22:39


My way

[Frank Sinatra]

Versuch einer zwidernen Geobiographie

Geboren Rechts der Isar, Eltern Bayern, Demnach durch Geburt und Erbe ebenfalls Bayer. Mutter vermutet Verwechslung mit dem Tierversuchsheim gegenüber. Haarwuchs geht langsam zurück. Mutter kann jetzt sorglos mit mir unter die Menschen. Auf dem Ostfriedhof im Kinderwagen spazieren gefahren worden. Am Nockherberg laufen gelernt. Viele dort gesehen, die wohl erst im Erwachsenenalter laufen lernen. Biernoagerl probiert. Aversion gegen Bier entwickelt. Erste tätliche Angriffe auf Mitmenschen in der St. Bonifaziustraße durch Werfen von Holzspielzeug vom Balkon. Mit dem Onkel lange Spaziergänge vom 60er Stadion zum Trainingslager gemacht. Während des Spiels zu wenig Beachtung bekommen. Aversion gegen Fußball entwickelt.

Zwangsumsiedlung in schwäbisches Exil. Versuch der Wiederherstellung eines Heimatgefühls auf dem Friedhof. Beim Blumenpflücken erwischt worden. Aversion gegen Friedhofsblumen entwickelt.
Erste sportliche Begabungen entdeckt. Skifahren auf dem Acker hinter dem Haus. Aversion gegen Stöcke entwickelt. Kommen selten zum Einsatz. Muttersprachliche Übungen fortan nur noch in eigenen vier Wänden und per Telefon. Lang und gerne telefoniert. Zweitsprachenstudium in schwäbisch. Merkwürdige Sprache. Alles sehr klein. Häusle, Schätzle, Öchsle. Nur weniges größer: Bachl, Seckl, Sparkasse. Einschulung. Briefing der Verwandtschaft, mich bei zufälligem Zusammentreffen auf der Straße nicht anzusprechen, da sonst Integration beim Teufel. Mutter schneiderisch begabt, fertigt jedes Jahr ein Dirndl für mich an. Kann sie nicht davon überzeugen, dass mich das gute Stück im Schrank mehr erfreut als an meinem Körper. Aversion gegen Trachtenmode entwickelt.

Beginn diverser körperlicher Betätigungen, wie Reiten, Handball, Volleyball. Dauerverletzung an Händen und Fingern. Sogar beim Fußball Verletzung der Hand. Aversion gegen jegliche Ball- und Mannschaftssportarten entwickelt. In spätpubertärer Phase Aversion gegen hohe Tiere entwickelt. Beginn der tänzerischen Karriere. In der Blüte der Pubertät auch gleich wieder beendet. Körperbau ähnelt eher dem einer Seekuh, als einer Elfe. Lieber schwimmen gegangen. Beginn erster musikalischer Übungen. Blockflöte, Querflöte und Gesang von Werbejingles. Mutter davon überzeugt, dass Üben nicht nötig sei, da Üben nur für Unbegabte. Geschäftssinn entwickelt. Nachbar beim Klavierspiel umgeblättert. Jeweils 5 Mark kassiert. Nachbar überzeugt Mutter, dass mein Interesse am Klavier gefördert werden müsse. Aversion gegen Pianisten entwickelt.

Weiterführende Schule besucht. Bildung wenig erweitert.
Nur das gelesen, was mich interessiert. Lehrer nicht allzu überzeugend empfunden. Tricks zur Aushebelung von Regeln und zur allgemeinen Erheiterung entwickelt. Lehrer nicht damit überzeugt. Aversion gegen Hierarchien entwickelt.

Studium der Musik in Stuttgart. Professor nicht davon überzeugt, dass Begabung vor Üben geschützt werden müsse. Bücher gelesen, Klavier gespielt, Kommilitonen belehrt. Wenig Aufmerksamkeit dem Hauptfach gewidmet. Lieber neue Sprachen an der Uni gelernt. Von Kommilitonen überholt worden. Aversion gegen Wettbewerb und Studenten der Musik entwickelt.
Diplom abgelegt. Während des Diplomkonzertes auf der Bühne geflucht. Lacher im Publikum. Professoren entsetzt. Zugang zum Aufbaustudium dennoch bekommen, da Professoren überzeugt, dass für eine Bühnenpräsenz Aussehen wichtiger als Können. Affäre mit dem falschen Professor begonnen. Bei der Aufnahmeprüfung in Köln abgelehnt. Aversion gegen Köln entwickelt. Arbeit an bläserischer Technik ohne Instrument begonnen. Aufnahmeprüfung zur Meisterklasse in Stuttgart bestanden. Hauptaufgabe während des Unterrichts: deutsche Übersetzung französischer Zoten. Aversion gegen Franzosen entwickelt. Mit Instrument ziellos in Deutschland und Europa umhergeirrt. Einreise in den Freistaat verweigert.
Nach Stuttgart zurückgekehrt. Mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser gehalten. In die Luft gegangen. In einen Münchner verliebt.
Lebenspartnerzusammenführungsprogramm unterschrieben. Dadurch Greencard für Bayern erworben.
Hiltenspergerstrasse bewohnt.
Entliebt.
Am Friedensengel geweint.
In der Schleissheimer Straße gefroren.
Fahrrad verloren.
In der Reizbar getrunken.
Im Starnberger See Frieden gefunden.
Aversion gegen Männer aus fremden Städten entwickelt.
Durch Schwabing West gezogen.
Vor dem Haus vom Monaco Franze Fahrrad abgestellt.
Auto an der U-Bahn-Haltestelle Freimann abgestellt.
Klavier in der neuen Wohnung abgestellt.
Zeitung abbestellt.
Grabstätte am Ostfriedhof vorbestellt.
Pfiad eich!
17.3.06 17:49


Limelight

[Rush]

Wer gestern nicht da war, hat mächtig was verpasst. Voll war die Reizbar. Zwar wurde keiner abgewiesen, doch Sitzplätze ließen sich bereits nach 20.00 Uhr keine mehr finden. Nach kleinen Koordinationsschwierigkeiten zwischen dem Durst der Gäste und der Lesebereitschaft der Vortragenden, ging es dann ein wenig später als geplant los. [Herzlichen Dank an die Crew der Reizbar für ihre Rücksichtnahme bzgl. Getränkeausschank während der Lesung]. Ich glaube, es war keiner nervöser als ich, obwohl ich ja im Grunde nur lesen musste und das kann ich seit meinem sechsten Lebensjahr. Hätte ich meine Texte auswendig vortragen müssen oder gar singen, wäre das noch nachvollziehbar gewesen. So aber stieg der Adrenalinpegel grundlos in meinem Körper. Nun, der eine macht S-Bahn-Surfen und ein anderer organisiert Bloggerlesungen für den Kick im Alltag.
Zum Schluss war dann alles gar nicht so schlimm wie befürchtet. Ein zauberhaftes Publikum, sehr routinierte Lesende und eine völlig weggebeamte Frau Klugscheisser. Das bin ich momentan immer noch, weswegen ich mich jetzt auch gleich wieder hinlege. Nächsten Freitag machen wir das Ganze gleich noch mal. Muss nur aufpassen, dass ich nicht süchtig werde. Ich glaube nämlich nicht, dass es gut wäre, in Zukunft jede Woche eine Lesung zu veranstalten. Mal abgesehen von der Beschaffungskriminalität – denn gutes Publikum ist teuer – müsste ich so viel schreiben, dass ich nicht mehr zum Arbeiten komme.

Gestern gelesen:
Don´t eat the yellow snow
Geobiographie

Berichterstattung:
Camelopard
Don Alphonso
Kaltmamsell
Jürgen Albertsen
Die Vargas
Mayers Notizblog
Helga Birnstiel
The fellow Passenger
ltz
Lyssa
okavanga hat sich drum gedrückt;o)

Danke an alle, die diesen unvergesslichen gestrigen Abend ermöglichten!
Wir sehen uns.
17.3.06 12:24


Ein freundliches Hallo an alle Spammer und Trolle,

genauso wenig wie Sie meine Texte lesen, geschweige denn verstehen, interessiert mich das, was Sie hier aufgrund eines Aufmerksamkeitsdefizites in den Kommentaren ablassen.
Aber wenn es Ihnen gefällt, Kinderspielchen zu spielen, machen Sie das ruhig. Bei Gelegenheit werde ich dann die Kommentare mit einem einfachen Klick wieder löschen. Das geschieht dann zwischen Mails beantworten und Fingernägelfeilen. Kein großes Thema also. Auf diese Art von Machtspielchen lasse ich mich nicht ein, sie entlocken mir höchstens ein müdes Lächeln.

Tun Sie einfach, was Sie nicht lassen können.

Herzlichst,

Ihre Frau Klugscheisser
16.3.06 16:40


Looking forward

[Neil Young]

Der Countdown für die 1. Münchener Bloglesung läuft.
Noch fünf Stunden. Bis dahin werden eifrig Hemden aufgebügelt,
Sprechproben in den eigenen vier Wänden gemacht, Haare toupiert,
Beine epiliert, Kleider anprobiert, Nägel gefeilt, Schuhe geputzt und
Texte ausgedruckt. Bis dahin wird noch ein wenig gezittert, geschwitzt und geräuspert.
Und es wird sich auf viele freundliche Gesichter gefreut, die erwartungsvoll dem Spektakel beiwohnen. Denn all dies funktioniert nur durch Ihre Unterstützung, sehr verehrtes Publikum. Bangen Sie, lachen Sie und freuen Sie sich mit uns. Keine falsche Scheu, sprechen Sie mit uns und lernen Sie neue Menschen kennen. Denn dann hat diese Art des Zusammentreffens auch seinen Zweck erfüllt.
Lampenfieber mag ich es nicht nennen, ich sage lieber Vorfreude und die ist bei mir derzeit gewaltig. Ist nicht Vorfreude die schönste Freude?
16.3.06 16:03


Bei mir bist du schön

[The Andrews Sisters]

mindestens haltbar - magazin für meinungen

Und das ist mein Text, wenn auch im Intro von der Redaktion leicht geändert.
15.3.06 22:00


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