Dünne Luft
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Schöner fliegen
Snot

[snot]
Wer sich – wie ich – ständig zwischen Zeitzonen und Koordinaten bewegt, für den mag so manche Schlagzeile, wie etwa die Vogelgrippe mit ihren aufkommenden Kalauern, ein alter Witz sein und selbst Fasching ist seit heute Schnee von gestern. Dabei hatte ich die absolut zündende Idee für ein unkompliziertes Kostüm. Ich hätte drei Holztigerenten zum Hinterherziehen von schreienden Bälgern entwendet und wäre damit als Konrad Lorenz gegangen. So aber wurde ich über Fasching auf einem Chinaflug mit der harten Realität konfrontiert. Während in Deutschland Katzen an Vogelgrippe sterben, essen Chinesen nämlich wieder unbekümmert Ente. Fraglich, ob sie seit den neuesten Ereignissen Katzen verschmähen. Ein Blick in das benachbarte Europa zeigte, dass sich selbst Franzosen gerne mal die ein oder andere canard enchainé einverleiben. Sie sind einfach fortschrittlicher als wir Deutschen oder eben nur risikofreundlicher.
Der Chinese an sich liebt es, seine Mitmenschen an seinen Körperfunktionen teilhaben zu lassen. Menschliche Gerüche sind für ihn kein Problem. Wahrscheinlich haben die überhaupt keinen Geruchssinn mehr, denn der wurde unter Mao als Luxus deklariert und abgeschafft. Des Weiteren gehört es in China zum guten Ton, zu rülpsen, spucken und rotzen und sich so seiner Körperschleime zu entledigen. Ist auch nicht weiter verwunderlich, denn wo soll man in einer Gesellschaft, in der Taschentücher verpönt sind, mit seinem Rotz anderes hin, als ihn hochzuziehen, um ihn anschließend auszuspucken. Ich mag schon mit vielen menschlichen Regungen durch meinen Beruf vertraut sein, ebenso mit diversen Ausscheidungen, doch trotz allem rufen Schleimfäden, die sich zwischen einer eingesammelten Bierflasche und meinen Fingern ziehen, immer noch Ekel hervor. Wenn ich dann kurz danach das verstopfte Waschbecken einer Toilette von Papier und Spucke befreien muss, um den Abfluss wieder zu reaktivieren, wünschte ich, trotz der dort günstigen Einkaufsmöglichkeiten, nie wieder in dieses Land fliegen zu müssen. Meine chinesische Kollegin tröstete mich daraufhin mit den Worten „you know, the chinese people are just more open minded“. Mag sein, dass das fortschrittlich ist. Ich jedenfalls ziehe diesem Verhalten eine gewisse Verklemmtheit vor.
1.3.06 15:20


Big in Japan

Erinnerungen:

Hotel Nikko, Düsseldorf, Ende 99.
In der Lobby spontane Jazzsession mit dem Barpianisten veranstaltet.

Japanischer Gast: "Do you know my favorite song?"
Ich: "Tell me, what´s your favourite song?"
Er: "My favourite song?"
Ich: "Yeah, tell me..."
Er: "Do you know my favourite song?"

Das Spiel geht in etwa 5 Minuten hin und her.
Schlussendlich fällt der Slowmotiongroschen.
Er meinte den Song My favourite song [heisst eigentlich My favourite things] von John Coltrane, ich dachte, das wäre mal wieder so ein Japanderding. Die sind´s ja gewöhnt, ihre Wünsche nicht zu äussern, sondern sie von den Augen abgelesen zu bekommen. Zumindest zu Zeiten der Geishahochkultur war das so.

[Manifestation des Japanblues hier und dort]
1.3.06 19:50


You know it doesn’t make much sense

[Stevie Wonder]

Mein Blog hat morgen Geburtstag.
Was schenke ich bloß?
3.3.06 18:42


Anniversary

[The Cure]

Dies Blog ist entstanden in München,
war erst ohne Leser und Blümchen.
Dann kamen Geschichten,
heut dürft Ihr was dichten.
Wer Schmarrn schreibt, den werde ich lynchen.


Zum ersten Geburtstag wünscht sich mein Blog von Ihnen, lieber Leser, einen Limerick.
Die beste Version - und hier gelten ganz subjektive Auswahlkriterien, nämlich meine - wird in Form einer Postkarte aus einer Hauptstadt dieser Welt belohnt.
Einsendeschluss ist der 9.März 0.01. Bis dahin kann hier gedichtet werden, was das Zeug hält. Schließlich ist die Post auch nicht viel schneller.

Lassen Sie nun ihrer Kreativität in den Kommentaren freien Lauf.
4.3.06 13:14


Fifteen feet of pure white snow

[Nick Cave]

Superwetter war das heute. Schnee in rauen Mengen. Kurz nach Öffnen der Fenster holte ich mir einen Stuhl, um einem seltsamen Schauspiel beizuwohnen. An meiner Straße parken die Autos nicht hinter- sondern nebeneinander. Gegen 8.00 begann der erste Autobesitzer, seinen Wagen von den Schneemassen zu befreien. Er schaufelte den Schnee jedoch nicht auf die Straße, sondern vor die Autos neben seinem und fuhr anschließend weg. Der nächste Fahrer ließ nicht lange auf sich warten. Doch der hatte nun nicht nur seinen Haufen, sondern auch den des Nachbarn zu entsorgen. Nach etwa zwei Stunden wurde mir langweilig. Da ich nicht unbedingt der geborene Zuschauer bin, wollte ich teilnehmen. Also suchte ich die Herausforderung und zunächst mein eigenes Auto. Gefunden habe ich es relativ schnell. Was ich jedoch nicht hatte, war eine Schneeschaufel. Ein BMW, der vor meiner Kiste abgestellt war, versuchte gerade erfolglos, aus der Lücke zu kommen. Ich bot meine Körperkraft im Tausch gegen seine Schneeschaufel an. Leider war den durchdrehenden Reifen damit nicht beizukommen. Ein weiterer Autobefreier eilte hinzu, schob, schaufelte, entwickelte Theorien und packte mit an. Für städtische Verhältnisse wurde das richtig kommunikativ. Als der Wagen etwa zur Hälfte auf die Straße ragte, sich anschließend jedoch keinen Millimeter mehr bewegen ließ und deswegen kein Durchkommen mehr war, stießen weitere Autofahrer hinzu. Während die Männer beratschlagten, schoben und scheiterten, lieh ich mir heimlich eine der freien Schaufeln, um mein eigenes Auto zu befreien. Irgendwann nach einer halben Stunde war es abgeräumt, der BMW fuhr und weitere Autos wurden aus den Parklücken geschoben. Und dann wäre ich an der Reihe gewesen. Doch da waren sie plötzlich verschwunden, die sauberen Herren. Froh, nicht mehr ihren fahrbaren Schwanzersatz entbehren zu müssen, haben sie Gas gegeben und mich durchnässt zurückgelassen. Es gibt keine Liebe mehr unter den Menschen. Wo vorher noch die Ausweglosigkeit der Schneeberge vereinte, trennte nun das dünne Blech einer Autotüre.
Geholfen habe ich mir letztlich selbst, denn was die einen mit Muskelkraft bewerkstelligen, machen die anderen mit Grips und Können. Der anschließende Spaziergang war ebenfalls sehr unterhaltsam. Überall Menschen auf den Straßen, die Autos gemeinsam freischaufeln, anschieben und glücklich sind. Wer heute ein Auto sein eigen nannte, war schnell umzingelt von Spaziergängern, die dem Schaufler mit Rat und Tat zur Seite standen. Noch nie haben sich so viele Fremde auf der Straße wissend angelächelt und freundliche Worte getauscht. Ich hoffe, es schneit bald wieder.
5.3.06 21:29


Oans, zwoa gsuffa

[In München steht ein Hofbräuhaus]



Der Herr auf dem Bild ist zwar kein Twisted Bavarian , dafür aber ein ganz schiacher Hund. Wer jetzt nicht weiß, was das bedeutet, möchte sich bitte vertrauensvoll an den Botschafter und Beauftragten zur Pflege der bayerisch-hessischen Freundschaft wenden oder aber an DEN Simultanübersetzer aus seiner mittelbayerischen Heimat Mittelbayern. Unsere Auslandskorrespondentin Frau Martina Kink steht Ihnen an diesem Abend selbstverständlich ebenfalls zur Beantwortung aller offenen Fragen zur Verfügung. Wem eine Übersetzung ins Hochdeutsche nicht genügt, für den hat Frau Kaltmamsell einige englische Schmankerl in petto. Nicht umsonst heißt es "Twisted Bavarian". Nur mich dürfen Sie bitte nicht ansprechen, denn vor der zweiten bayerischen Bloglesung werde ich höchstwahrscheinlich zu nervös und hinterher zu betrunken sein, um auch nur einen verständlichen Satz zu formulieren. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Und wem das jetzt immer noch nicht genug Bayernlesungen sind, der darf gerne das Projekt "Rettet den Twisted Bavarian" mit Rat und Tat unterstützen. Gemeinsam mit der Inhaberin suchen wir nämlich einen Investor für diesen schmucken Ort der Kreativität.
Dann wird das sicher nicht die letzte Lesung dort gewesen sein.

Anmeldungen für den 24.3., sowie Investoren melden sich bitte telefonisch bei Dory unter 089/2711445
6.3.06 17:01


Award ceremony

[Robbie Williams]

Meine Damen und Herren, mit Stolz und Freude habe ich nun die Ehre, die vier besten Limericks zu küren. Herzlichen Dank allen Dichtern und Kommentatoren für ihre wortgewaltigen Beiträge. Die Auswahl unter den 17 selbstverfassten Einsendungen fiel nicht leicht, doch schließlich entschied ich unter denen, die sowohl formal die Versform gewährleisten (A-Note), als auch einen inhaltlichen Bezug zu diesem Blog herstellen (B-Note).
Da ich mich unter den vier besten nicht entscheiden konnte, bekommen alle vier Einsender einen Preis in Form einer Postkarte aus einer fernen Stadt. Bitte senden Sie Namen und Adresse an frau_klugscheisser ät yahoo punkt de. Selbstverständlich werden alle Daten vertraulich behandelt. Das Eintreffen des Preises kann allerdings längere Zeit in Anspruch nehmen, da ich demnächst erst mal Urlaub habe.
And the winners are:

Da gibt’s eine Lady called Klug
Sie lebt im Raum München, kurz MUC
Ihr Nachnam' ist Scheißer
Sie ist ein Blitzgneißer
Drum - Namen sind nur Lug und Trug.

[Amadea]

Für Frau Klug ganz ohne Scheiß ein Reim
Zur Erbauung von Kleinbloggersheim
Denn die Post kommt zu mir
Vom fernen Palikir
Und nicht etwa aus Frankfurt am Main

[Michael]

Es woa amoi a Deandl aus Poing
Des flog moi Airbus moi Boing
Und wenn es ned flog
Dann schrieb’s was ins Blog
Mit zuadruckte Aug´n passt’s scho’ hin

[Lynn Cognito, der bayerischen Aussprache vom Blogautor leicht angepasst]

Es gab eine Dame in Putbus,
die herrschte über Passagiere im Luftbus.
Darüber sie schrieb,
das fand ich sehr lieb,
weswegen das Blog nun immer mit muss...

[Golfox]



Es war mal ein Flieger aus Teheran,
der hatte beim Fliegen gern mehr an
An wärmeren Tagen
War nass ihm der Kragen
Und in seinen Schuh'n schwamm ein Meer dann

[[Banana]
Dieser Limerick bekam leider zu viel Abzug in der B-Note,
ansonsten wäre er ein ganz heisser Favorit gewesen.
Deswegen bekommt der Autor den Jurysonderpreis in Form einer Ölsardinendose aus Teheran (wenn es dort sowas gibt).
9.3.06 02:56


Postman

[Ziggy Marley]

Die Deutsche Post ist immer wieder für Überraschungen gut. Nachdem ich den Paketboten, sowie den Briefzusteller davon überzeugen konnte, dass sich da niemand einen schlechten Scherz erlaubt hat, indem er mich als Frau Klugscheisser tituliert und mir die Post ohne weitere Fragen zustellt, erhielt ich gestern eine Benachrichtigung über ein wartendes Päckchen. Bei der Abholung entstand folgende Situation:

FK: „Ich habe ein Päckchen bekommen, kann mich aber nicht als Frau Klugscheisser ausweisen, da das nicht mein richtiger Name ist, sondern nur ein Pseudonym.“
Beamter: „Ja dann kann ich ihnen das Packerl auch nicht geben.“
FK: „Aha.“
Beamter: „Ja, was machen wir denn da?“
FK: „Ich könnte ihnen beweisen, dass ich das bin, wenn ich ihnen mein Blog zeige und...“
B: „Na mia san ja ned am Netz.“
FK: „Dann könnte ich noch eine Vollmacht für mich selbst ausstellen, die mich berechtigt, es abzuholen.“
B: „Des is ja auch blöd.“
FK: „Ja.“
B: „Hams wenigstens an Personalausweis dabei, wo die Adresse draufsteht?“
FK: „Personalausweis schon aber nach dem letzten Umzug hat sich die Einwohnermeldeamtsuschi geweigert, da die gültige Adresse draufzupappen.“
B: „Warum des?”
FK: „Weil der abgeschnitten ist und damit ungültig.“
B: „Ja der ist ja auch abgelaufen.“
FK: „Ach.“
B: „Da kann ich nix für sie tun.“
FK: „Ich könnt die Kopie von der Ummeldung mitbringen.“

Und dann hat er es rausgerückt, das Packerl. Einfach so.
Herzlichen Dank an Frau Isabo für die goldigen Quitten zum Bloggeburtstag.
10.3.06 02:57


All that jazz

[Frank Sinatra]

Heilige Scheisse, ist das ein Gepfriemel!
Vor einigen Tagen schon kam endlich der bestellte und langersehnte Tonabnehmer für meinen Thorensplattenspieler an. So ein Ding bekommt man mittlerweile ja nur noch sehr schwer. Ganz spezielle Läden, von denen in ganz Deutschland wahrscheinlich noch drei existieren, handeln noch mit Tonabnehmersystemen. Ansonsten wird man nur noch im Internet fündig. Meine Vorliebe für alte Scheiben, die ich wie meinen Augapfel behandle, hat diesmal große finanzielle Opfer gefordert aber hätte ich auch nur eine Platte mit dem alten Tonträger abgespielt, wären hinter der Nadel wahrscheinlich spiralförmige Vinylkringel entstanden.
Erst einmal auspacken, des kostbaren Gutes. Es wurde in einer samtenen Schmuckschatulle geliefert, in der ein Normalsterblicher beim Öffnen nur Eheringe oder mindestens Diamanten erwartet. Diamanten ist auch das, was drin ist: ein kleiner feiner MC mit Nadel. Das sagt jetzt nur den absoluten Experten was, die vermutlich jeden Abend mit tränenerfüllten Augen ihren Plattenspieler umarmen und ihm eine gute Nacht wünschen. So einer bin ich noch nicht, obgleich ich mich auf dem Weg dahin befinde. Das alte Teil ist schnell abgeschraubt und fällt auf den Spieler. Mit letzter Not kann ich die Schräubchen und Scheibchen retten, die herunterprasseln. Die brauche ich nämlich noch. Dann kommt der schwierigere Teil. Ich habe mich selbstverständlich auf die Montage vorbereitet, Literatur und Internetseiten gewälzt, um ja nichts falsch zu machen. Außerdem bin ich stolzer Besitzer einer Justiertabelle, was bereits einen Hifi-Profi in Erstaunen setzte. Doch bevor justiert werden kann, muss das Ding befestigt werden. Laut meiner Berechnungen dürfte eine 2mm Unterlegscheibe genügen. Ich lege sie zwischen Tonträger und –arm, stecke die Schrauben durch und will gerade die Muttern an deren unterem Ende befestigen, als mir die ganze Schose aus der Hand rutscht. Das Unterlegplättchen verschwindet auf Nimmerwiedersehen zwischen Plattenteller und Gerät. Macht nichts, schließlich habe ich noch einmal 1mm und einmal 3mm. Ich probiere es mit den 3mm, doch die Scheibe ist zu dick, als dass die Muttern noch greifen können und die 1mm Scheibe zu dünn für eine optimale Auflage. Man muss Prioritäten setzen, also nehme ich die 1mm Scheibe. Während ich das ganze Ding halte, gleichzeitig die Muttern ansetze und versuche zu schrauben, frage ich mich, was in diesem Falle ein Mann tun würde. Meine Finger sind relativ dünn, genau richtig zum Putzen in den Ecken oder um die letzte Olive aus einem Glas zu fischen. Wie schafft das ein Wurstfingerträger? Die Mutter fällt von meiner Fingerspitze – wohlgemerkt sprechen wir hier von Mikromillimetergrößen – und verschwindet unter dem Sofa. Macht nichts, ich habe noch zwei. Als ich die zweite anschrauben will, rutscht die von meinem Finger, springt zweimal am Boden auf und landet schließlich unter der Anlage. Ich hab´s genau gesehen, denn um sie notfalls wiederzufinden, habe ich sie im Fall genau beobachtet. Also alles wieder auf Anfang. Jetzt brauche ich eine gute Technik. Eine Wäscheklammer soll das System am Tonarm halten, während ich mit einer Pinzette die letzte Mutter anschraube. Doch die Schraubbewegung wird durch den Tonabnehmer eingeschränkt. Währenddessen ist die Mutter mindestens zehn Mal gefallen, wieder aufgesammelt und angesetzt worden. Langsam formen sich Schweißperlen auf meiner Stirn. Letzter Versuch wieder mit den bloßen Fingern und diesmal klappt es. Ich bin ein Bewegungsgenie. Die zweite Schraube ist schneller angebracht.
Nächster Schritt ist das Ausrichten des Tonträgers. Nichts leichter als das. Dauert keine fünf Minuten. Dann muss die Auflagekraft justiert werden. Hier spaltet sich der Profi vom Amateur, denn wird sie zu hoch justiert, nimmt das kostbare Vinyl Schaden, ist sie zu gering, rutscht die Nadel beim ersten Aufsetzen quer über die ganze Platte. Dazu muss ich eine Platte auflegen. Ich wähle eine alte Hans Söllner Scheibe und eine Kraft von 0,75, passe die Antiskatingkraft an und da erklingt sie, die holde Stimme von Bayerns Che Guevara.

Später folgen noch unzählige alte Jazzaufnahmen von Blue Note, Coltrane, Monk, Gordon und Mulligan, die in neuer Pracht erklingen. Erstanden habe ich die sehr günstig von einem Lebensgemeinschaftsauflöser. Trennungen haben auch ihr Gutes, obgleich eher für Dritte, als für die Betroffenen. Manches Mal auch für die Betroffenen.

Die Mühe hat sich gelohnt. Gerade jetzt scheint Miles Davis direkt hinter mir zu stehen. Oh Gott, ich hab überhaupt keinen Whiskey im Haus, was biete ich ihm nur an?
10.3.06 19:02


Going down for the third time

[The Supremes]

Alle guten Dinge sind drei. So auch die Bloggerlesungen Bayerns. Dritte in diesem Monat wird erste Fränkische in Fürth sein. Ausser dem Hausherren Zonebattler lesen noch Andrea Diener, der routinierte Don Alphonso und die Zeichnerin Lisa Neun. Auf diese Dame bin ich schon besonders gespannt, denn es gibt nicht nur was zu hören, sondern auch auf die Augen.
Damit wird die Veranstaltung zu einem Gesamtkunstwerk und die Revolution der Bloglesungen ist eingeläutet. Mir schweben da noch ganz andere Dinge vor aber mehr wird zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten.

Ach ja, wenn ich dann noch unterhaltsame Texte habe, lese ich auch was. Ist nicht so einfach, denn seit einigen Tagen blättere ich mein Blog vorwärts und rückwärts durch, um dann doch nicht fündig zu werden. Muss mir die Tage noch was einfallen lassen.
Sollte mir nix einfallen, muss ich halt nackt auftreten. Machen Promis wie die Schumachertussi, Elbertselbertshagen oder die Siegels auch nicht anders. Ich warte ja immer noch auf den Zeitpunkt, wenn Sonya Kraus die Buhlschaft in Salzburg spielen darf. Dann weiß ich, dass ich mir aufgrund von Abendlanduntergang und so ruhigen Gewissens eine Kugel durch den Kopf jagen darf. Ist nicht mehr lang hin...
12.3.06 23:18


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